Funktionsweise SLA

Das Stereolithografie-Verfahren (SLA) ist ein sehr ausgereiftes 3D-Druckverfahren, bei dem ein UV-härtendes Photopolymer-Harz als Werkstoff eingesetzt wird. Das flüssige, ungehärtete Harz befindet sich in einem Bad, in dem sich ebenfalls das Druckbett befindet. Die oberste Photopolymerschicht wird mittels UV-Laser gehärtet, danach senkt sich das Druckbett immer um jeweils eine Schichtdicke in das flüssige Harz. Anschließend wird wieder diese oberste Harzschicht gehärtet und so Schritt für Schritt das gesamte Objekt im flüssigen Kunststoff-Bad gehärtet.

Beim SLA-Verfahren werden besonders filigrane Strukturen und genaue Oberflächen bzw. Konturen erzielt, es ist eines der genauesten 3D-Druckverfahren.

Die erreichbare Auflösung liegt bei 25µm, 3D Drucke im SLA-Verfahren besitzen eine hohe Präzision. Sie kommen z.B. in der Schmuckherstellung oder der Dentaltechnik zum Einsatz.

Oberfläche

sehr genaues und präzises Fertigungsverfahren

Auflösung bis 25 µm möglich

Teilgrößen bis ca. 145 x 145 x 175 mm möglich

Stückzahl / Kosten

Einzelstücke bzw. kleine Stückzahlen bis maximal 10 Objekte bei vergleichsweise hohen Kosten gegenüber dem SLS Verfahren

Material

Harz in verschiedenen Härtegraden (auch gummieelastisch) und Farben

Einsatzgebiete

Modellierung in der Dental- und Schmuckindustrie

Filigrane Strukturen und Objekte

SLA Druckbeispiele

Konstruktionsempfehlungen FDM